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Akropolis: Leckeres Essen, aber kleine Tische und hoher Preis
Wir waren Samstag abends zu fünft im Akropolis, es war unser zweiter Besuch. Der Tisch war für 19. 15 Uhr reserviert, und wir wurden auch sofort von einem Kellner zu unserem Platz geführt.
Die Sitzbänke und Tische empfinde ich für große (und übergewichtige) Menschen als eine Spur zu klein. Bedingt durch die geringe Breite des Tisches hat man als größerer Mensch doch Schwierigkeiten, seine Beine zu verstauen. Das Lokal war gut besucht, ich meine, es war ausverkauft, und dementsprechend laut war die Kulisse.
Sowohl zur Begrüßung als auch zum Abschied gab es je eine Runde Ouzo. Die Getränkewünsche wurden zügig abgefragt und ebenso zügig an den Tisch gebracht. Für die Wahl der Speisen brauchten wir ein wenig länger, was aber vom Personal mit freundlichem Verständnis quittiert wurde.
Vorab wurde sehr leckeres Weißbrot mit drei Dips gereicht. Als Vorspeise hatten wir die hausgemachte kretische Knoblauchcreme, Garnelen mit Knoblauch und frischen Kräutern, sowie Feta-Käse aus dem Ofen. Alles drei ausgesprochen lecker, wobei ich 9, 50 € für die Creme preislich für überzogen halte.
Schon mit den Vorspeisen und den Getränken war unser Tisch pickepacke voll, was uns doch etwas störte. Als Hauptgerichte hatten wir uns für die Greek Bowl, Kritikes Patates mit Gyros, Gyros mit Tzatziki, Gyros im Pfännchen sowie Hackfleischröllchen vom Grill entschieden. Auch hier wurde (fast) alles als sehr lecker gelobt, einzig der Rezensent hatte mit seinen Kritikes Patates (in Scheiben geschnittene Kartoffeln, mit einer Sahnesauce überbacken) für sich (!) die falsche Wahl getroffen, war die Portion doch gar zu mächtig, und Kartoffeln und Fleisch ertranken einfach in den Saucen.
Auch die anderen Portionen waren gewiss nicht zu klein, dennoch waren die Teller anschließend leer; offenkundig hatte es also bestens geschmeckt. War der Service während des Essens noch flott, fiel er nach dem Essen doch etwas ab. Weder wurden wir nach dem Abräumen nach Dessertwünschen (was wir verneint hätten), noch nach Getränkewünschen gefragt.
Wir brauchten ca. 15 Minuten, bis wir bei einem Menschen vom Personal unsere Bestellung (Kaffees und Digestives) aufgeben konnten. Fazit: Mit dem Essen waren wir durchaus zufrieden, das Ambiente würde ich als stylish, aber nicht gemütlich, bezeichnen, die Preisgestaltung für die Speisen ist überwiegend okay, die für die Getränke liegt eher im oberen Bereich.
Eine Flasche Soft-Drink mit 0, 33 l Inhalt für 4, 20 € erscheint mir schon sehr ambitioniert. Die Rechnung (vor Trinkgeld) belief sich auf knapp 220 €.
- Getränkewünsche8
- Weißbrot mit drei Dips9
- hausgemachte kretische Knoblauchcreme8
- Sitzbänke und Tische3
- laut war die Kulisse4
- Portion Kritikes Patates3