- Preis pro Person
- 21 - 30 €
- Anlass des Besuchs
- Kulinarische Entdeckung
- Servicetyp
- Vor Ort essen
- Mahlzeit
- Abendessen
- Gruppentyp
- Einzelgast
- Gruppengröße
- Einzelgast
Ein Stück Italien in Solingen
Es gibt Lokale, die einen empfangen, und andere (wirklich selten), die einen mütterlich umhüllen. Zu letzterer Kategorie gehört das von Gino Mariano in Solingen kreierte Restaurant (eine prächtige Stadt an der Ruhr. Unverzichtbar sind das Klingenmuseum; das malerische Schieferdachviertel Gräfrath, das es beherbergt; die Eisenbahnbrücke Müngstener). Gino kommt von der Pike auf. Als Junge hütete er Ziegen ("edles Tier") in den Landschaften des abruzzisch-molisanischen Apennins. Nach einer kurzen Zwischenstation im Seminar in Pescara, wo er die Schwäche des Fleisches feststellte, landete er 1964 in Solingen in der Klingenfirma Rasspe. Sein brillanter und kreativer Geist führte ihn 1975 zur Eröffnung seiner ersten Pizzeria. Von da an ging es stetig bergauf, bis zur Gründung dieses Restaurants aus dem Nichts im Jahr 2000. Es ist seiner Mutter Rosina gewidmet, einer tüchtigen Bäuerin und bekannten Käserin in ihrem Dorf (Montagano, CB). Sobald Sie die Schwelle überschreiten, fesselt Sie die rustikale Einrichtung, die gedämpften Lichter, das Holz der Möbel, die Deckenbalken, wie in den Häusern des Apennins, die begrenzten Räume, wie eine mütterliche Decke. Gino kümmert sich trotz seiner 81 Jahre um jeden Gast, da er die Gastronomie als Kunst betrachtet: "Meine Gäste sind Großeltern, Kinder und Enkel. Im Grunde folgen mir drei Generationen. " Die Küche, zubereitet von seinen Landsleuten aus Montefalcone, mit seinen Söhnen, die im Service mithelfen, ist ehrlich, aufrichtig, volkstümlich. Da ich Vegetarier bin, habe ich mit Genuss die Crostini, die gegrillten Gemüse-Antipasti und das kleine Omelett, den Brokkoli mit Käse überbacken, genossen. Wenn Sie also in das Italien von einst eintauchen möchten, wird Sie dieses Lokal nicht enttäuschen.
- Dekor
- Atmosphäre
- Küche