9
Coppino: Überraschend gut zwischen Wald und Stadt
Wer am Stadtwald entlangspaziert und am Coppino vorbeikommt, sieht ein Restaurant, das so selbstverständlich in die Krefelder Stadtkulisse gehört, dass man fast vergisst, wie nah es am Tennisclub liegt. Und genau das ist der Punkt: Die Lage lässt kurz an Vereinskantine denken – aber nur, bis der erste Teller auf dem Tisch steht. Denn das Coppino ist kein Ort für Currywurst-Nostalgie oder „gibt’s hier auch Pommes?
“-Momente. Es ist ein Restaurant, das zeigt, wie gut Küche sein kann, wenn man Anspruch hat, aber keine Attitüde. 🍕 Die Pizza: Ein klares Bekenntnis zum Handwerk Die Pizza im Coppino ist kein Nebenprodukt, sondern ein bewusstes Statement.
Eine goldene Kruste, die nach Zeit und Können aussieht. Salami, die nicht einfach draufliegt, sondern platziert ist. Rucola, der frisch wirkt und nicht wie ein Pflichtblatt.
Parmesan, der großzügig fällt. Das ist nicht „Italiener um die Ecke“. Das ist: Wir wissen, was wir tun.
🥗 Der Salat: Frisch, farbig, ernst gemeint Der Salat mit paniertem Hähnchen zeigt, wie das Coppino denkt: Frische Zutaten, klare Farben, Feta, Orange, Sesamstangen – ein Teller, der nicht nur satt macht, sondern auch zeigt, dass hier jemand Geschmack und Präsentation ernst nimmt. Kein Beilagensalat. Kein Alibi.
Ein vollwertiges Gericht. 🍞 Bruschetta & Bier: Der charmante Krefeld-Moment Bruschetta, die nach Sommer schmeckt. Ein Bitburger, das nach Krefeld schmeckt.
Ein Duo, das eigentlich widersprüchlich wirkt – und gerade deshalb so gut funktioniert. Mediterrane Leichtigkeit trifft rheinische Bodenhaftung. Genau dieser Mix macht das Coppino so eigen.
🎄 Das Ambiente: Warm, lebendig, ohne künstliche Inszenierung Zwölf Menschen an einem runden Tisch. Warm leuchtende Lampen. Ein Weihnachtsbaum, der nicht dekoriert wirkt, sondern dazugehört.
Ein grünes Tischlämpchen, das die Runde beleuchtet wie eine Szene aus einem Film. Man sitzt, man redet, man isst – und irgendwann merkt man, dass man sich hier nicht nur wohlfühlt, sondern angekommen ist.