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Geburtstagsfeier endete in Chaos und Frust
Am Samstag, dem 21. 02. , wollten wir einen Geburtstag in diesem griechischen Lokal feiern, in dem wir früher immer sehr gerne und angenehm gegessen haben.
Leider scheint der neue Besitzer dem Restaurant nicht gutgetan zu haben. Wir waren 15 Personen (darunter zwei Kinder und zwei Diabetiker), reserviert für 18: 00 Uhr, vollständig gegen 18: 20 Uhr. Ein Teil bekam seine Getränke schnell, der Rest bestellte etwa 15 Minuten später bei einer Aushilfe – diese Getränke kamen jedoch eine ganze Stunde nicht.
Unser Tisch wurde in dieser Zeit komplett ignoriert: keine Nachfrage nach Speisekarten, Hauptgerichten oder ob wir vollständig seien. Nach 1, 5 Stunden gingen zwei Personen nach vorne und fragten nach den fehlenden Getränken. Zunächst hieß es, alles sei da.
Dann stellte sich heraus: Das Ticket sei verloren gegangen. Nebenbei erwähnten wir, dass wir noch immer keine Speisekarten hatten – trotz Kindern und Diabetikern am Tisch. Der Kellner war überrascht und behauptete, er habe dreimal gesagt, wir sollten uns melden, wenn alle da seien.
Diese Aussage hat jedoch keiner der 15 Personen gehört (darunter fünf, die durchgehend am Platz saßen). Und selbst wenn: Eine Gesellschaft 1, 5 Stunden nicht zu beachten, ist fragwürdig. Danach bekamen wir endlich Karten (die wir kaum noch brauchten, da wir in der Zwischenzeit aus zwei Getränkekarten ausgewählt hatten).
Eine Person schrieb eine Liste mit allen Gerichten, um es dem Personal einfacher zu machen. Die 9 Vorspeisen (davon 3 extra Tzatziki) kamen nach 30 Minuten – grundsätzlich okay, aber die Stimmung war bereits angespannt. Eine Vorspeise fehlte (als Hauptspeise verbucht), das Knoblauchbrot war labsch (nicht wie früher knusprig) und schmeckte eher nach Tomatenbrot.
Vom Nachbartisch (ebenfalls 15 Personen, gleiche Ankunftszeit) erfuhren wir, dass auch sie lange warteten, da ihre Vorbestellung „durch einen Fehler des Chefs“ nicht berücksichtigt wurde. Auf die Hauptspeisen warteten wir anschließend über eine weitere Stunde – genau wie der Nachbartisch. Als das Essen schließlich gebracht wurde, standen der Kellner und der Chef sichtlich ratlos zwischen beiden Tischen und wussten nicht, welches Gericht wohin gehört.
Es wurden lediglich Nummern genannt. Der Chef sprach von einer „51“, die niemand hatte. Eine Aushilfe musste nachsehen und stellte fest, es handelte sich um die „41“.
Reaktion des Chefs: Schulterzucken. Es wirkt doch etwas befremdlich, wenn der Inhaber seine eigenen Gerichte nicht zuordnen kann. Eine Frau aus unserer Gruppe sagte dem Chef in rauem Ton, dass es langsam genug sei und wir kurz davor seien zu gehen.
Reaktion: Schulterzucken und ein Blick, der Desinteresse vermittelte. Unser Essen war da noch nicht dabei. Nach weiteren 20 Minuten beschlossen wir zu zahlen – genau in dem Moment war unser Essen fertig.
Beim Bezahlen eskalierte die Situation zwischen einem älteren Herrn aus unserer Gruppe und dem Chef sowie dem Kellner; beide Seiten wurden laut und ausfällig. Danach beruhigte es sich etwas. Vom Nachbartisch kam noch der Kommentar: „Nicht aufregen, das Essen schmeckt eh scheiße.
“ Wir gingen. Später stellten wir fest, dass zwei Vorspeisen berechnet wurden, die wir nie bekommen hatten, da sie als Hauptspeisen geplant waren. Fazit: Ein gutes Restaurant, wenn man sich gerne aufregt, streitet oder die Erfahrung machen möchte, Hausverbot zu bekommen, weil man eine negative Bewertung schreibt.
Vielen Dank fürs Lesen und noch einen angenehmen Tag. Liebe Grüße an den verständnislosen Chef und ich freue mich auf das Hausverbot.
- Getränke2
- Tisch1
- Speisekarten1