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Stammgast enttäuscht von mangelnder Gastfreundschaft
Ich bin – oder war wohl – eine sehr häufige Besucherin Ihres Lokals, was meine Ausgaben der letzten Monate belegen: Juni: 473, 00 €, Juli: 458, 00 €, August: 290, 00 €, September: 361, 30 €, Oktober (Stand 16. 10.): 185, 40 €. Dies zeigt, dass ich hier regelmäßig eine beträchtliche Summe ausgebe, im Durchschnitt zwischen 350 und 450 € pro Monat.
Heute erlebte ich jedoch eine äußerst unangenehme Situation. Als ich alleine ins Lokal kam und einen Kellner fragte, ob ein Tisch frei sei – was er bejahte – wurde ich beim Versuch, mich zu setzen, von einer Person, die sich als Chef vorstellte, abgewiesen. Er erklärte, ich könne nicht an diesem Tisch sitzen, da dieser für eine Gruppe von vier Personen reserviert sei oder freigehalten würde.
Mir wurde weder eine Wartezeit angeboten, noch ein alternativer kleinerer Tisch (nicht einmal für zwei Personen) zugewiesen. Es wurde keinerlei Gastfreundschaft gezeigt. Dieses Verhalten wirft Fragen über die Geschäftspolitik des Lokals auf.
Bin ich als GastIN nur willkommen, wenn ich den maximalen Umsatz pro Quadratmeter garantiere? Oder hält das Lokal allein kommende Frauen für nicht zahlungskräftig? Wenn selbst ein Stammgast mit einem solchen "Scheck" keinen Platz bekommt, weil er alleine ist, ist das für die Gastronomiebranche zumindest befremdlich.
Ich bin zutiefst enttäuscht von diesem Mangel an Kundenorientierung und der offensichtlichen selektiven Gier. Ich hoffe, das Management überdenkt seine Haltung gegenüber Einzelgästen, insbesondere loyalen. Ich bin gespannt auf die Meinungen anderer Experten und Gäste zu diesem Thema.
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