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Brunch im Vivre: Enttäuschung statt Top-Gastronomie
Sonntag, 06. 10. 2024, zum Brunch im Vivre.
Wir wurden auf der dunklen Mittelempore platziert. Eine Anfrage nach einem Fensterplatz wurde abgewiesen, da diese für die Hotelgäste reserviert seien und bereits für den nächsten Morgen eingedeckt wären. Der Brunch, der eigentlich ein Lunch war, war uns bekannt.
Insgesamt waren etwa 30-40 Gäste anwesend. Das Lunchbuffet bot eine Auswahl an kleinen Schälchen mit frischen und hergerichteten Salaten sowie Räucherlachs, was für die Anzahl der Gäste ausreichend schien. Das Warmbuffet umfasste Tomatensuppe, Kartoffelauflauf, Reis, Gemüse (Tiefkühlware), Schweinefleisch, Huhn und Zander (laut Beschriftung).
Der angeblich Zander entpuppte sich als Lachs, der leider furchtbar trocken war. Das Huhn wurde in einer glutenhaltigen Sauce serviert; eine Nachfrage nach glutenfreier Sauce wurde vom Koch nur mit Kopfschütteln beantwortet. Der Kartoffelauflauf war lecker, das Gemüse jedoch wie erwähnt aus dem Tiefkühler.
Beim Dessert gab es Tiramisu, eine Auswahl kleinerer Töpfchen mit Pudding und Creme Brulee – übersichtlich und lecker, aber nichts Besonderes. Kurz darauf wurde noch ein kleiner glutenfreier Kuchen (vermutlich von Fa. Schär, ca. 3, 99 € im Supermarkt) aufgestellt.
Der Service war freundlich und zuvorkommend. Allerdings fehlte die Professionalität von Restaurantfachkräften, da das Servieren quer über den Tisch erfolgte, wie zu Hause. Meine Brunch-Einladung zu einer sogenannten Gastro-Top-Adresse in Dortmund war eine Blamage.
Schlechter kann man sogenannte Top-Gastronomie nicht machen. Die geringe Teilnehmerzahl am gestrigen Brunch deutete darauf hin, dass das Lokal kaum noch besucht wird. Ich werde ebenfalls nicht mehr hingehen.
Sorry, aber schlechter kann man Gastronomie nicht machen.
- Salate7
- Kartoffelauflauf8
- Dessert7
- Fensterplatz2
- Lachs2
- Huhn2