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Überteuertes Steakhaus mit Luft nach oben
Meine Erfahrung im Restaurant "Sattlerei" war leider von Enttäuschungen geprägt, obwohl ich mich auf ein gutes Steak gefreut hatte. Die Anreise war umständlich und erforderte ein Auto. Eine Reservierungsbestätigung gab es nicht.
Wir wurden zu zweit an einen 6er Tisch in der Mitte des Restaurants gesetzt, was nicht ideal war. Das Ambiente war nicht besonders ansprechend, ohne Tischdecken und generell nicht "hübsch". Besonders enttäuschend war die Verfügbarkeit der Speisen.
Das Tomahawk Steak war wegen Lieferengpässen nicht erhältlich, was bei einer übersichtlichen Karte fragwürdig ist. Die Erklärung, dass zwei Rib Eyes "das Gleiche" seien, überzeugte nicht. Auch die Vorspeisen waren nicht ansprechend – keine Suppe, nur Carpaccio oder Tartar, was nicht jedermanns Sache ist, wenn man Steak essen möchte.
Die Beilagen, wie Rosmarinkartoffeln und Cajun Fries, waren mit fast 10 Euro sehr hochpreisig und zudem "unspektakulär" bzw. "mau schmeckend". Der Beilagensalat war "uninspiriert".
Positiv hervorzuheben sind die Aperitifs, insbesondere der Moscow Mule, der "wirklich spitze" war. Die Weinauswahl war gut, aber ebenfalls nicht günstig – ein Primitivo für fast 50 Euro ist eine Ansage. Die Hauptdarsteller, ein USD Prime Rib Eye und ein argentinisches Rib Eye, waren zwar "durchaus leckere Steaks", aber eben "nur das".
Für fast 50 Euro pro Steak erwartet man "etwas Außergewöhnliches", was hier "nicht geboten" wurde. Zudem waren die Steaks "eher salzig", was den Fleischgeschmack überdeckte. Eine frische Kräuterbutter war nicht verfügbar.
Zusammenfassend ist die "Sattlerei" aus unserer Sicht "deutlich überteuert". Man zahlt zu viel für die schlechte Lage, das Standard-Ambiente, die mittelmäßigen Beilagen und die guten, aber nicht herausragenden Steaks.
- Aperitifs8
- Moscow Mule9
- Weinauswahl7
- Anreise2
- Reservierungsbestätigung2
- Tischplatzierung3